Infusionstherapie mit Biofaktoren

Unter dem Begriff Biofaktoren versteht man Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Damit unsere Zellen ihre Stoffwechselfunktionen optimal erledigen können werden eine Vielzahl von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen benötigt. Ein gesunder Körper kann sicherlich bei optimaler Ernährung seinen Bedarf an Biofaktoren aus der Nahrung decken. Aber mal ehrlich, wer von uns ernährt sich schon optimal und folgt der Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und nimmt täglich 5-7 Portionen Obst und Gemüse zu sich. Ganz abgesehen davon, dass der Vitamin- und Nährstoffgehalt heute durch lange Lieferwege und Lagerung sehr schwanken kann. Sind wir dann noch erhöhten Belastungen durch beruflichen und privaten Stress ausgesetzt oder nehmen regelmäßig Medikamente zu uns, können schnell Mangelzustände entstehen, die unseren Körper unnötig belasten und seine Funktion einschränken können.

Aufbau- und Vitalisierungskuren, z. B. hochdosierte Vitamin C Infusionen:

Leistungsdruck und Überforderung lassen uns oft nachts nicht den Schlaf finden, den wir brauchen. Unser „Nervenkostüm“ wird immer anfälliger, und schon kleine Probleme erscheinen riesengroß. Gönnen Sie sich eine Aufbau- und Vitalisierungskur und helfen Sie den Alterungs- und Verschleißerscheinungen entgegen zu wirken. Eine kontrollierte Studie der Forschergruppe um D. Londsdale hat schon vor Jahren nachweisen können, dass sich durch die Infusionstherapie geeigneter Vitamine und Mineralstoffe das Verhältnis von Adenosin-Tri-Posphat (ATP) zu Adenosin-Di-Phosphat (ADP) in den Körperzellen optimieren lässt und dadurch der Energiestoffwechsel in den Mitochondrien signifikant verbessert wird (Altern Med Rev 4,1 [1999], 37-44).

Blutanalysen durch ein anerkanntes, medizinisches Labor kontrollieren selbstverständlich alle Infusionstherapien.

Einige chronische Erkrankungen, die mit einem Mangel an Biofaktoren einhergehen können:
ADHS
Arteriosklerose
Arthrose
Bluthochdruck
Burn out
Diabetes mellitus
Herpesinfektionen
Makuladegeneration, altersbedingte (AMD)
Migräne (Prophylaxe)
Osteoporose
Stress
Vegetatives Erschöpfungssyndrom

Arzneimittel, die eine therapierelevante Wechselwirkung mit Mikronährstoffen eingehen können:
Antidiabetika, orale (Metformin, Glitazone)
Antidepressiva
Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Phenytoin)
Antirheumatika (MTX) und Antiphlogistika
Bisphosphonate
Cholesterinsenker (Statine, z. B. Atorvastatin)
Diuretika
Glucocorticoide
Kontrazeptiva, orale (Antibabypille)
Protonenpumpenhemmer, PPI (z. B. Omeprazol, Pantoprazol)

Literatur
Gröber, U. Interaktionen: Arzneimittel und Mikronährstoffe. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2009
Gröber, U. Mikronährstoffe: Metabolic Tuning – Prävention – Therapie. 3. Aufl. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2011
Gröber, U., Kisters, K. Patientenratgeber Arneimittel und Mikronährstoffe. Deutscher Apotheker Verlag 2010
Gröber, U. mindCards Mikronährstoffe. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2011
Gröber, U. Mikronährstoffe-Beratungsprogramm. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart