Mykoprävention und Mykotherapie

Bereits seit vielen tausend Jahren benutzen die Menschen Großpilze zu therapeutischen Zwecken. So fand man beim Ötzi,  einer etwa 5300 Jahre alte Gletschermumie, die in den Ötztaler Alpen oberhalb des Niederjochferner in 3210 m Höhe gefunden wurde, zwei Birkenporlinge (Piptoporus betulinus). Wahrscheinlich trug der Mann die Pilze wegen ihrer antibiotischen Wirkung mit sich.

Die Hauptwirkstoffgruppe der Vitalpilze sind die großmolekularen Beta-D-Glukane und die Triterpene. Sie verfügen über ein breites, komplementäres Spektrum an klinischen Wirkungen von der natürlichen Entzündungshemmung, biologischem Strahlenschutz, Entgiftung auf Zellebene, der Antioxidation bis hin zu immunmodulierenden und antitumoralen Eigenschaften.

 

Die häufigsten Anwendungsgebiete sind

  • Erschöpfung (chronisches Müdigkeitssyndrom)
  • Fettstoffwechselstörung
  • Tumorerkrankungen, Krebserkrankungen
  • Allergien
  • Blutdruckregulation
  • Darmprobleme
  • Übergewicht
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Arthrose
  • Haarausfall
  • Autoimmunerkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Alzheimer und Demenz
  • Wechseljahrsbescherden
  • Libidostörungen
  • Rheumatische Erkrankungen