TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und Akupunktur

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist ein Therapeut dann ein guter Therapeut, wenn seine Patienten erst gar nicht krank werden. Er sieht und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit. Eine gründlche Anamnese und die Puls- und Zungendiagnostik geben Aufschluss darüber, ob alle Energien im Körper im Gleichgewicht fließen oder Stagnationen und Blockaden bestehen.  Anhand der Anamnese und der körperlichen Untersuchung erstellt der Therapeut einen Behandlungsplan aus

  • Akupunktur

  • Ernährung

  • Heilkräutern

Einsatzbereiche der TCM und Akupunktur

  • Schmerztherapie

  • Orthopädische Erkrankungen (Lumbalgien, Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Sprunggelenkserkrankungen, Erkrankungen der Sehnen und Bänder, rheumatische Erkrankungen, Myalgien, Fibromyalgie, etc.)

  • Vegetative Erkrankungen (Burnout, leichte Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Schlafstörungen)

  • Gynäkologische Erkrankungen (Endometriose, PCO, PMS, Dysmenorrhoen, klimakterische Beschwerden)

  • Kinderwunsch

  • Schwangerschaftsbegleitung

  • Magen- und Darmerkrankungen

  • Rehabilitationen nach schweren Erkrankungen und Operationen

  • Herz-Kreislauferkrankungen

  • Lungenerkrankungen (Asthma, chron. Bronchitis, Infektanfälligkeit)

  • HNO- und Augenerkrankungen (Tinnitus, Schwindel, Hörsturz, Makuladegeneration, Fehlsichtigkeit)

  • Neurologische Erkrankungen (Migräne, Nervenschmerzen nach Gürtelrose, Gesichtsnervenlähmung, Polyneuropathie, Neuralgien, Multiple Sklerose)

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur nach Dr. Nogier (Französische Schule) ist eine Reflexzonentherapie, bei der durch Stich oder eine andere Manipulation eines reflektorisch erregbaren Areals der Ohrmuschel ein energetischer und damit therapeutischer Effekt auf das Erfolgsorgan im Körper ausgelöst wird. Besonders die Unmittelbarkeit der Wirkung des hier ausgeübten Reizes und das Fehlen von Nebenwirkungen schätze ich an der Therapie mittels Ohrakupunktur.

Haupteinsatzbereich der Ohrakupunktur sind Schmerzzustände, Allergien, PMS (hormonelle Störungen), Fruchtbarkeitsstörungen, Schwindel und Tinnitus, Auswirkungen von Stresszuständen , Alkohol- und Nikotinsucht.

Sehr hilfreich und erfolgreich ist die Behandlung auch bei Reduktionsdiäten und Fastenkuren.

Rezept chinesische Kraftbrühe

500 g Rinderknochen gemischt
500 g Hühnerklein
in 6 l Wasser kalt aufsetzen. Gemüse (Möhren, Zwiegeln, Knoblauch, Ingwer, Lauch, Pastinaken u. a.) hinzugeben, mit gekörnter Gemüsebrühe abschmecken, 1 Tüte Kräutermischung (z. B. aus der Ziethen Apotheke in Berlin) und 5 Stunden köcheln lassen. Danach alle festen Bestandteile absieben und mit Wasser auf 6 l wieder auffüllen. Die Brühe über Nacht kalt stellen und am Morgen das Fett abschöpfen. Danach portionsweise einfrieren. 2 bis 3 mal täglich 1 Tasse trinken, am besten vor den Mahlzeiten.

Die Suppe stärkt den Körper, besonders nach Operationen, Chemotherapien und bei chronischen Erkrankungen oder Virusinfektionen. Sie fördert die Blutbildung und die körpereigene Abwehr.